Triggerpunkte

Myofasziale Triggerpunkte

Viele orthopädische Schmerzen werden durch myofasziale Triggerpunkte verursacht. Triggerpunkte sind schmerzhafte Bereiche in verspannten Muskeln. Die Triggerpunkterkennung und Behandlung ist eine seit vielen Jahren bewährte schulmedizinische Methode die wissenschaftlich gut erforscht ist. Dennoch werden Triggerpunkte bei der Diagnostik und Behandlung von Schmerzen häufig übersehen. Zum Beispiel entstehen die so genannten typischen „Ischiasbeschwerden“ meist nicht durch einen eingeklemmten Nerv, sondern durch Triggerpunkte.

Auch bei Gelenkbeschwerden (Arthrose) und Sehnenbeschwerden sind häufig Triggerpunkte die Ursache. Die myofaszialen Triggerpunkte können lokale Schmerzen, aber auch ausstrahlende Schmerzen verursachen. (z. B. „Ischias“, Schulter- Armschmerzen). Die Behandlung der myofaszialen Triggerpunkte erfolgt in unserer Praxis durch Dr. Hellwig und Dr. Geiling.

Die ärztliche Ausbildung zum Triggerpunkttherapeuten erfolgt bei der „medizinischen Gesellschaft für myofasziale Schmerzen e.V.“ (MGMS) und David G. Simons Academy TM. Die ärztliche Triggerpunkttherapie besteht aus fokussierter extrakorporalen Stosswellenbehandlung (ESWT) und Behandlung mit Akupunkturnadeln (Dry Needling).

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Ursache – Wie entstehen myofasziale Triggerpunkte?

Durch chronische Überlastungen (z.B. sitzende Tätigkeit, einseitige Arbeitshaltung), nach Verletzungen und im Rahmen von Abnutzungen der Gelenke und Wirbelsäule entsteht in der Muskulatur eine lokale Verhärtung und Verkürzung. In diesem Bereich entstehen die sehr schmerzhaften Triggerpunkte. Werden diese nicht behandelt sind chronische Schmerzen die Folge. In der konventionellen Medizin wird dieser Aspekt meist nicht beachtet. Hier setzt unsere Behandlungsmethode an.

Weiterlesen: Therapie – Wie behandeln wir myofasziale Triggerpunkte?

Therapie – Wie behandeln wir myofasziale Triggerpunkte?

Wir wenden zwei Behandlungsmethoden an: die Fokussierte Stoßwellentherapie (ESWT®) und Dry Needling.

Fokussierte Stoßwellentherapie (ESWT®)

Eine äußerst effektive und sehr gezielte Behandlungsmethode ist die von uns Ärzten durchgeführte fokussierte Stoßwellentherapie (ESWT®).

Hierbei können wir durch gebündelte Schallwellen (Energie) ganz gezielte Impulse in der Muskulatur setzen. Gemeinsam mit dem Patienten, der genau erkennt wann ein Triggerpunkt bei der Untersuchung stimuliert wird, finden wir die Punkte sehr exakt. Im gleichen Schritt erfolgt dann die Stoßwellenbehandlung. Da eine niedrige Energie genau lokalisiert im Muskel erzeugt wird ist die Behandlung äußerst risikoarm.

Neueste Studien haben gezeigt, dass vor allem die fokussierten, exakt auf die Triggerpunkte ausgerichteten Stoßwellen die beste Wirkung bei der Behandlung erzielen.

Weiterlesen: Schulter- Nackenbeschwerden und Kopfschmerzen

 

Dry Needling

Eine weitere sehr effektive Methode ist „Dry Needling“. Mit Akupunkturnadeln können wir den Triggerpunkt im Muskel stimmulieren.

Durch die lokale Reizung des Triggerpunktes mit fokussierter Stosswelle oder Akupunkturnadeln kommt es zu einer biologischen Reaktion des Gewebes. Dort verbessert sich die Durchblutung und der Stoffwechsel. Dadurch verschwindet der Triggerpunkt und damit der muskulär bedingte Schmerz.

Weiterlesen: Dry-Needling

Rücken- und „Ischias“ Beschwerden

Mit die häufigsten Beschwerden in unserer Praxis sind Schmerzen, die von der Lendenwirbelsäule in das Gesäß und in die Oberschenkel ausstrahlen. Im Volksmund werden diese Beschwerden oft als „Ischias“ bezeichnet. In der Regel sind auch hier myofasziale Triggerpunkte verantwortlich. Auslösende Faktoren sind z.B. einseitige Belastungen (langes Stehen, gebückte Haltung), Zerrungen und das Anheben und Tragen schwerer Lasten. Sowohl chronische, als auch akute Schmerzen können wir mit Triggerpunkttherapie behandeln.
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Weiterlesen: Hüft- und Kniearthrose

Hüft- und Kniearthrose

Die Hauptschmerzursache bei Gelenkarthrosen liegt häufig nicht im Gelenkknorpel und Knochen. Durch arthrosebedingte Fehlbelastungen und Bewegungseinschränkungen kommt es zu Verspannungen der angrenzenden Muskeln. Die dort entstehenden Triggerpunkte führen zu Gelenkschmerzen.

Häufig lassen sich die Beschwerden durch Triggerpunkttherapie soweit bessern, dass eine Operation verhindert oder zumindest hinausgeschoben werden kann.

Auch anhaltende Beschwerden, die nach Gelenkoperationen (z.B. künstliches Gelenk, Arthroskopie) auftreten, sind häufig muskulär bedingt und können durch uns behandelt werden.

Hüft- und Kniearthrose

 

 

 

 

 

 

 

Weiterlesen: Karpaltunnelsyndrom

Karpaltunnelsyndrom

Hier bestehen Schmerzen und ein Taubheitsgefühl im Bereich von Daumen, Zeigerfinger und Mittelfinger, häufig nachts.

Oft wird dies durch eine operative Entlastung des Nerven am Handgelenk (Durchtrennung eines Bandes) behandelt.

Insbesondere bei jungen Patienten haben Studien gezeigt, dass Nerveneinengungen in verspannten Unterarmmuskeln die typischen Symptome verursachen. In der Regel sind Überlastungen und Fehlhaltungen im Beruf und beim Sport der Auslöser.

Durch Stosswellenbehandlung der betroffenen Muskeln können wir die Beschwerden in vielen Fällen ohne Operation beseitigen.

Fuß- und Unterschenkelschmerzen

Diese Schmerzen werden häufig durch statische Überlastungen und bei Fußfehlformen verursacht.

Meist entstehen die Schmerzen an der Ferse durch Sehnenansatzentzündungen im Bereich der Fußsohle (oft bei Fersensporn) oder an der Achillessehne.

Ursache bleibender Schmerzen trotz Einlagenversorgung sind in der Regel Triggerpunkte in der Fuß- und Unterschenkelmuskulatur.

Ursache bleibender Schmerzen trotz Einlagenversorgung sind in der Regel Triggerpunkte in der Fuß- und Unterschenkelmuskulatur.